Endoprothetik

Endoprothetik

Unter dem Begriff der Endoprothese versteht man ein Implantat, welches dauerhaft im Körper verbleibt
und das geschädigte Gelenk ganz oder teilweise ersetzt. Endoprothesen werden seit mehreren
Jahrzehnten verwendet, stetig weiterentwickelt und optimiert. Die Anwendung von minimal-invasiven,
d. h. gewebeschonenden Operationstechniken sowie eine individuell abgestimmte Implantatauswahl
ermöglichen eine rasche Mobilisation und einen schnellen Funktionsgewinn für den Patienten.

Unsere operativen Schwerpunkte umfassen das komplette Spektrum der Knie- und Hüft-Endoprothetik,
einschließlich der Wechseloperationen. Bereits in der Praxissprechstunde erfolgt eine umfassende Aufklärung über die Schwere des Eingriffes und über den gesamten Behandlungsablauf.

Der operative Eingriff wird von Dr. med. Wille im ➜ St. Vinzenz-Krankenhaus in Düsseldorf durchgeführt, um eine umfassende medizinische Kontrolle sicherzustellen. Dr. Wille verfügt als langjährig-erfahrener orthopädisch-chirurgischer Oberarzt über fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet des Gelenkersatzes und ist als zertifizierter Hauptoperateur des Endoprothetik-Zentrums der Maximalversorgung des St. Vinzenz-Krankenhauses zugelassen.

Die Implantation eines künstlichen Gelenkes dauert etwa 75 Minuten. Auch während des stationären Aufenthaltes von durchschnittlich 8 bis 12 Tagen erfolgt die persönliche Mitbetreuung durch unsere Praxis. Poststationär sind wir nach Abschluss der Reha-Maßnahme natürlich auch wieder für Sie da.

 

Knie-Endoprothetik

Je nach Ausmaß der Schädigung der Gelenkknorpelflächen ist ein künstlicher Gelenkersatz unausweichlich,
um eine dauerhafte Schmerzfreiheit und ungehinderte Mobilität des Patienten wiederzuerlangen.
In der Knie-Endoprothetik ist es jedoch nicht immer erforderlich, die komplette Oberfläche des Gelenkes
zu ersetzen. In Einzelfällen reicht die Versorgung eines Gelenkanteils.


Hüft-Endoprothetik

Der Verschleiß des Hüftgelenkes zählt heute zu den häufigsten orthopädischen Krankheiten.
Er betrifft etwa die Hälfte aller über 60-Jährigen. Die Abnutzung kann durch viele Faktoren begünstigt
werden. Etwa durch eine angeborene Fehlstellung | Hüftdysplasie oder auch als Folge von Unfällen
kann es zu einem frühzeitigen Gelenkverschleiß kommen. Je nach Krankheitsverlauf unserer Patienten
planen wir ein individuelles Vorgehen unter der Verwendung eines befundangepassten Prothesendesigns.


Linie

© 2017 · Gemeinschaftspraxis für Orthopädie · Uhlandstr. 9 · 40237 Düsseldorf · Telefon 0211 - 52 855 700